Hafen Trelleborg plant Neugestaltung des Check-in-Bereichs

Fähre Tom Sawyer bei der Ausfahrt aus dem Trelleborger Hafen
Foto: TT-Line

Um den zunehmend wachsenden Verkehr in Zukunft effektiver abzufertigen, plant die Trelleborg Hamn AB eine Neugestaltung des Hafengebiets rund um den Check-in-Bereich. Gemeinsam hat die Trelleborg Hamn AB mit den Reedereien TT-Line, Stena Line und Unity Line hierzu ein Design ausgearbeitet. Der Umbau könnte voraussichtlich im Herbst 2017 oder im Frühjahr 2018 beginnen.

Bereits seit zwei Jahren beschäftigt sich der Hafen Trelleborg mit einer Verlegung und Umgestaltung des Check-in-Bereichs. Ende 2015 wurde als Übergangslösung ein temporärer Check-in am südwestlichen Ende des Hafengebiets für die Reederei Unity Line eingerichtet. Um die Abertigung des zunehmend wachsenden Verkehrs am Hafen Trelleborg jedoch noch effizienter zu gestalten, hat die Hafengesellschaft gemeinsam mit den Reedereien TT-Line, Stena Line und Unity Line ein Design für den neuen Check-in-Bereich ausgearbeitet und die Bauanträge eingereicht. Sobald eine Baugenehmigung vorliegt, soll mit der Feinplanung für die vorgesehene Fläche begonnen werden. Im Herbst 2017 oder im Frühjahr 2018 könnten die Umbaumaßnahmen im Hafen Trelleborg beginnen.

Verlegung des Check-in-Bereichs

Der neue Check-in-Bereich soll deutlich größer sein als heute und an den östlichen Rand des Hafens verlegt werden. Büros für die Frachtabfertigung, den Ticketverkauf, Check-in-Automaten für die Selbstabfertigung, Sanitäreinrichtungen und Spuren zur Fahrzeugmessung sind für das neue Anmelde- und Abfertigungsareal geplant. Zudem ist eine Verkehrstrennung vorgesehen, so dass Lkw und Pkw unterschiedliche Spuren sowie Warteräume zugewiesen werden können. Sobald die Bauarbeiten komplett abgeschlossen sind, zieht der Check-in vom derzeitigen Standort an den östlichen Rand des Hafens. Der alte Check-in-Bereich dient dann als zusätzliche Stellfläche.

Informationen zum Hafen Trelleborg

Trelleborg liegt aus transportstrategischer Sicht für Verkehre mit Kontinentaleuropa sehr günstig. Drei Fährlinien, TT-Line, Unity Line und Stena Line, bieten mit 12 Schiffen direkte Verkehre nach Travemünde, Swinoujscie, Sassnitz und Rostock an. Im vergangenen Jahr wurden rund 11 Mio. t umgeschlagen. Im Ro/Ro-Verkehr beförderten die Fähren knapp 680.000 LKW und Trailer sowie 20.871 Güterwagen. Auf den Kombinierten Verkehr entfielen 18.766 Einheiten. Die intermodalen Verbindungen ab Trelleborg umfassen die Zielorte Stockholm (Arsta), Eskilstuna und Oslo. Im angrenzenden Logistikzentrum wurden 101.707 t abgefertigt. Weitere 52.249 t in Form von konventionellen Gütern wurden im Hafenteil Nyhamnen umgeschlagen.

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