Stena Line Umzug nach Rostock abgeschlossen

Stena Line Fähre Mecklenburg-Vorpommern
Foto: derwarnemuender.de

Stena Line ab sofort am Standort Rostock

Stena Line hat ab sofort ihren Standort am Rostocker Hafen. Schon Anfang November war der Umzug weitgehend abgeschlossen. Ende des Jahres schloss die schwedische Reederei ihren Standort in Kiel. Viele Mitarbeiter zogen von Kiel nach Rostock um und die Erwartungen an den neuen Standort sind hoch.

Gebündelte Aktivitäten in Rostock

Mit dem Umzug nach Rostock sollen alle deutschen Aktivitäten gebündelt werden. Die Rostocker GmbH zählt momentan 270 Mitarbeiter. Davon sind alleine 200 Arbeitnehmer auf den Schiffen beschäftigt. Hinzu kommen noch die Angestellten an den Terminals und die 30 Mitarbeiter im neuen und sanierten Bürokomplex am Rostocker Hafen. In nächster Zeit werden noch weitere Mitarbeiter nach Rostock kommen und es werden auch neue Stellen für den Rostocker Standort ausgeschrieben.

Eine Etage und kurze Wege

Geschäftsführer Ron Gerlach sieht sehr gute Entwicklungsmöglichkeiten in Rostock. Das Unternehmen nutzt im neuen Bürokomplex eine komplette Etage. Die Mitarbeiter loben die dadurch entstandenen kurzen Wege bei der Bürokommunikation. Personalleiter Detlef Kobrow und Geschäftsführer Ron Gerlach sehen zudem Möglichkeiten für eine Erweiterung in Rostock. Das Fazit des letzten Jahres ist gut und liegt im vorgegebenen Budget. Dazu beigetragen hat auch der neue Ein-Schiff-Betrieb auf der Route von Rügen nach Schweden.

Sehr gute Zukunftsaussichten

Stena Line wird vom Standort in Rostock die Weiterentwicklung vorantreiben. Schon jetzt zeigen sich die ersten Erfolge der zukunftsweisenden Arbeit. So habe man zum Beispiel den Bordshop auf der Strecke von Rügen nach Schweden zu einer guten Einnahmequelle weiterentwickelt. Auch das schon in die Jahre gekommene Fährschiff „Sassnitz“ wurde umgebaut und ist nun für Passagiere wesentlich komfortabler. Für Ende Januar 2017 sind weitere schiffsbauliche Wartungen an der „Sassnitz“ geplant. Dazu kommt das Fährschiff in die Docks der Remontowa-Werft nach Danzig.

Pläne werden in Rostock gemacht

Zukünftig werden alle Aktivitäten von Rostock aus gemanagt. Das Fährschiff „Mecklenburg-Vorpommern“ wird bereits runderneuert. Anfang Februar ist dann die Fähre „Skåne“ an der Reihe. Sie wird durchgescheckt und soll eine Verjüngungskur erhalten. Schon jetzt hat sich ein Swap-Agreement mit der Reederei TT-Line positiv bewährt. Dadurch werden Abfahrtfrequenzen in Rostock erhöht. Auch das Bestreben nach umweltfreundlicheren Maßnahmen wird künftig von Rostock aus gesteuert. Für alle 35 Schiffe soll der CO“-Ausstoß gesenkt werden.

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