Probefahrt der Scandlines-Hybrid-Fähre „Copenhagen“

Scandlines Hybridfähre Copenhagen
Foto: Scandlines

Die Reederei Scandlines hat ihre zweite Hybridfähre auf Probefahrt geschickt. Am Montag, den 28. November verließ die „Copenhagen“ die Fayard Werft auf der dänischen Insel Fyn und startete ihre fünftägige Probefahrt. Zukünftig soll die Hybridfähre auf der Fährverbindung Rostock-Gedser eingesetzt werden.

Probefahrt der „Copenhagen“ einer von vielen Test

In den vergangen Monaten absolvierte die neue Hybridfähre zahlreiche Tests der sogenannten Harbour-Acceptance-Tests. Nach einem erfolgreichen Abschluss der Tests durfte die Fähre dann Ende November zum Ersten Mal in See stechen. Mit der Probefahrt unterzieht sie sich einem weiteren Test. Der Sea Acceptance Tests soll das Verhalten der Fähre auf See analysieren. So wird unter anderem die Manövrierfähigkeit der „Copenhagen“ getestet. Die Tests werden unter Standardbedingungen und auch in möglichen Ausnahmesituationen durchgeführt.

Die Hybridfähre „Copenhagen“ löst die „Kronprins Frederik“ ab

Nach Beendigung der Probefahrt kehrt die Fähre zunächst in die Werft zurück. Hier sind noch einige Anpassungen geplant. Danach nimmt die „Copenhagen“ dann endgültig Kurs auf ihre zukünftige Route. Die „Copenhagen“ wird das in die Jahre gekommene Fährschiff „Kronprins Frederik“ auf der Strecke Rostock-Gedser ersetzen. Die „Kronprins Frederik“ wird zukünftig als Ersatzfähre auf der Strecke Rostock-Gedser eingesetzt. Von dienstags bis donnerstags wird die „Kronprins Frederik“ den LKW-Transport auf der Fährverbindung Puttgarden-Rødby abwickeln. Mit dem Einsatz der „Kronprins Frederik“ soll der Fahrplan zwischen Rostock und Gedser stabiler werden und die Gesamtkapazität auf der Strecke Puttgarden-Rødby erhöht werden.

Die Scandlines Fähre Kronprins Frederik aus Gedser kommend.

Kapazität auf der Strecke Rostock-Gedser wird mehr als verdoppelt

Mit der Inbetriebnahme der „Copenhagen“ wird die Kapazität auf der Route von Deutschland nach Dänemark zukünftig verdoppelt. Die neue Hybridfähre hat Platz für 460 PKW oder wahlweise 69 LKW und verfügt über zwei Autodecks. Die Auf- und Abfahrt erfolgt über fünf Fahrspuren. Trotz der höheren Kapazität bleibt die Hafenliegezeit von 15 Minuten erhalten.

Sacndlines setzt gemeinsam mit der Erweiterung der Hafenanlage und des Bordershops seinen Ausbau in Rostock fort. Das Augenmerk liegt in erster Linie auf den zentralen und osteuropäischen Transportkorridor und somit auf den Strecken zwischen Kontinentaleuropa und Skandinavien.

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